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Kräuter-Rezepte-Blog

Willkommen auf meiner Kräuter-Rezepte-Reise durch den Jahreskreis.


Dazu gehören Rezepte für die Gesundheit und für den kulinarischen Bereich...


Kaum naht das Frühjahr, gibt es schon gleich eine Menge für eine Kräuter-Hexe zu tun. Gerade unter den ersten Kräutern sind gute Helfer für die Erkältungszeit und um wieder in Schwung zu kommen.

Auch der Sommer mit seinen zahlreichen schönen Blüten bietet eine vielzahl an Möglichkeiten. Ja und auch im Herbst hat eine Kräuter-Hexe noch so einiges zu tun :-)


Eine Kräuter-Hexe macht nicht nur Vorratshaltung, sondern geniesst auch die gerade aktuellen Kräuter.


Also, kommt und begleitet mich...


Du kennst nicht so viele Kräuter? Muss man auch nicht, aber dass was da so um einen herum wächst, davon sollte man schon so einiges kennen. Denn unter ihnen gibt es viele "Helferlein" und auch leckere Kräutlein zu finden. Komm doch einfach zu meinem Seminar:

"Mit der Kräuter-Hexe durchs Kräuter-Jahr".


Hier ein paar Meinungen zu diesem Seminar:

https://www.weginsglueck.com/k-h-j





Ps.: Ich rate niemandem von einem Arztbesuch ab!





anzeigen:  Gesamt / Zusammenfassung

Wald und Wiesen-Pizza

Gepostet am 21. Mai 2019 um 13:05


Wald und Wiesen-Pizza...


Einmal Waldspaziergang hin und zurück :-))) ... So oder ähnlich sieht das dann bei mir aus! Noch Käse drüber und fertig! Lecker!!!


Du brauchst: Pizzateig (kann Fertigteig sein), oder Hefeteig, 1 Becher Saure Sahne, Salz, Pfeffer, Bratspeck, Käse.

Du kannst alle Wildkräuter die du findest verwenden.

Bei mir waren das beim letzten mal (längliches Bild) z.B.: Giersch, Storchschnabel, Labkraut, Gänsefingerkraut, Frauenmantel, Spitzwegerich, Knoblauchrauke, Wilder Majoran, Schafgarbenblätter, 3 Beinwellblätter, gelbe Taubnesselblüten, rote Taubnesselblüten, Gundelrebenblüten (nur wenige), Hirtentäschelblüten, Weissdornblüten, Gänseblümchen, ein paar Waldveilchen waren noch zu finden, Günselblüten, Wilde Vergissmeinnichtblüten, Löwenzahnblüten, Rotkleeblüten, Malvenblüten, ein paar Quendelblüten, ein paar Sauerampferblüten.


Zubereitung: Den Teig ausrollen und saure Sahne drauf verteilen. Mit Salz und Pfeffer würzen, anschliessend den Speck drauf legen. Jetzt die Wildkräuter drauf verteilen. Ich nehme immer zuerst die grünen und die Blüten dann ober drauf. Sieht hübsch auch ;-). Abschliessend Käse, ich hatte beim letzten mal Raklettkäse, darauf verteilen und für ca. 20 Min. im 180 Grad vorgeheizten Backofen backen. 


Gesund & Lecker!


PS: Verwende keine Kräuter die du nicht genau kennst!!!!!



 

Herz-Freund

Gepostet am 20. Mai 2019 um 17:35


Herz-Freund... Dieses ist ein spezielles Rezept, das dem Herzen gut tut. Gerade in unsere heutigen Zeit, wo so viel Stress herrscht und alles so schnellebig ist, braucht unser Herz besonders viel Kraft und unbedingt auch mal eine Entspannung.


Aus diesem Grund möchte ich euch einen speziellen Heilauszug vorstellen:

Er fängt im Mai, in der Zeit wenn der Weissdorn blüht an und endet im Herbst mit den Beeren des Weissdorns.


Du brauchst: ein Schraubglas, 500 ml klaren Alkohol (Korn oder Wodka)

und dann nach und nach:

Weissdornblüten, Zitronenmelisse, Rosenblüten, Lavendel, Herzgespann und Weissdornbeeren (alles frisch!)


1. Du sammelst Weissdornblüten- wenn das eine oder andere Blatt mit reinkommt, macht nichts. Aber bitte nur wenige!- und füllst dein Glas zur Hälfte damit. Nun giesst du mit Alkohol auf. Lässt alles hell (nicht in der Sonne), ausziehen.


2. Wenn die Zeit kommt in der die Rosen und der Lavendel blüht, seihst du die Weissdornblüten ab. (Gut ausdrücken) Nun nimmst du einen Zweig Zitronenmelisse (zerkleinern), 2 Rosenblüten (Blütenblätter abzupfen), 5 Lavendelblüten und gibst alles in das Schraubglas. Das ganze wird mit dem abgeseihten Alkohol aufgefüllt. Hell ausziehen lassen.


3. Wenn das Herzgespann blüht, gibst du davon den oberen Teil von 2 Pflanzen (zerkleinern) ebenfalls mit in das Blüten-Glas. Du lässt alles weiter ausziehen bis die Weissdornbeeren soweit sind.


4. Dann seihst du die Blütenmischung ab. Nun füllst das Glas zur Hälfte mit den Weissdornbeeren auf und gibst den abgeseihten Alkohl auf die Beeren. Du lässt das ganze für weitere 8 Wochen kühl und dunkel ausziehen. Dann seihst du letztmalig ab und füllst den abgeseihten Auszug in eine dunkle Flasche. 


Anwendung: Fülle von deiner Flasche in eine Tropfflasche ab. Davon nimmst du für 8 Wochen morgens und abends mit etwas Wasser (Schnapsglas) 10 Tropfen.

Nutze für diese Kur die dunkle Jahreszeit, das unterstützt noch zusätzlich und lässt dein Herz so richtig schön entspannen und dich selbst runterfahren!


Haltbarkeit vom Herz-Freund: 4 - 5 Jahre bei kühler, dunkler Lagerung!


Info: Ich werde das Rezept nach jedem Arbeitsgang erneuern, so dass es zu gegebener Zeit wieder nach vorne rückt :-) 


Auch hier möchte ich betonen, das Rezept beruht auf Erfahrungswerte und ersetzt nicht den Gang zu einem Arzt!




Fichtensprossen-Kräuter-Honig

Gepostet am 16. Mai 2019 um 19:55


Fichtensprossen-Kräuter-Honig ist ein gesunder und leckerer Brotaufstrich oder als Zugabe im Tee zu geniessen. Er ist etwas zeitaufwendig in der Herstellung, aber es lont sich!!


Früher wurden sehr oft Sirup, Kräuter-Honig, Salben etc. über mehrere Tage hergestellt. Es wurde gekocht, ausgezogen, wieder erwärmt, erneut ausgezogen und auf den Mond geachtet. Es war üblich dem ganzen eine gebührende Zeit zu geben.

In Anlehnung an ein sehr altes Rezept, ist dieser Honig hergestellt.


Fichtensprossen-Kräuter-Honig ist zur Vorbeugung gegen Erkältung, bei bestehender Erkältung oder einfach nur so weil er lecker ist!


Du brauchst: 3 Tage hintereinander ca. zur gleichen Uhrzeit ein wenig Zeit! Daher lies dir erst mal alles durch!


400 g Fichten- oder Tannensprossen, 600 bis 900 ml Wasser, Zucker, brauner Zucker, 1 Zitrone und optional 12 Zweige Thymian + 12 Blätter Spitzwegerich.


Tag 1 :

Sammle 400 g Fichten- oder Tannensprossen. Nicht waschen, aber etwas sortieren, damit  nichts drin ist was nicht reingehört ;-).

Du gibst die Fichtensprossen in einen grossen Topf. Jetzt schneidest du von der Zitrone 3 Scheiben ab und legst sie auf die Sprossen. Möchtest du nocht Thymian und Spitzwegerich dazu nehmen, auch in den Topf geben.

Jetzt misst du 600 ml Wasser ab und gibst es in den Topf. Die Wipfel, die Kräuter und Zitrone müssen leicht mit Wasser bedeckt sein. Je nach grösse der Sprossen braucht man etwas mehr Wasser. Du darfst aber nicht mehr als 900 ml Wasser nehmen, das ist die oberste Grenze, sonst funktioniert es nicht.

Nun den Deckel auf den Topf legen und auf höchste Stufe anstellen. Wenn es anfängt zu kochen, für 5 Minuten kochen lassen. Immer noch den Deckel drauf lassen. Dann auf kleinste Stufe herunter drehen und den Topf mit Deckel so für 2 Stunden ausziehen lassen. Nach 2 Sunden die Platte abstellen, die Zitronenscheiben heraus fischen und den Topf für ca. 24 Stunden stehen lassen. Immer Deckel drauf lassen!!!


Tag 2 :

Hast du nur Fichten- oder Tannensprossen genommen ist deine Flüssigkeit jetzt warscheinlich milchig geworden. Keine Angst, das gehört so :-). Hast du noch Kräuter hinzu genommen, ist sie warscheinlich nicht milchig geworden. Nun seihst du alles durch ein Tuch ab, gut ausdrücken.

Jetzt misst du die abgeseihte Flüssigkeit ab. Ist wichtig, denn du brauchst genau so viel Zucker, wie Flüssigkeit!

Beispiel: Du hast 700 ml Flüssigkeit, dann brauchst du 700 g Zucker. Ich habe halb normalen Zucker und halb braunen Zucker genommen. Also wären das in unserem Beispiel 350 g normaler Zucker und 350 g brauner Zucker.

(Brauner Zucker gibt dem ganzen noch einen leichten Karamellgeschmack und färbt den Honig so schön dunkel ein) 


Zucker zur Flüssigkeit in den Topf geben, umrühren und unter etwas rühren aufkochen lassen. Für ca. 5 Minuten auf höchster Stufe kochen lassen. Dann die Platte auf die niedrigste Stufe stellen, nun den Deckel drauf legen und für 2 Stunden so ausziehen lassen. Platte ausstellen und wieder den Topf für ca. 24 Stunden stehen lassen.


Tag 3 :

Jetzt bringst du alles wieder zum Kochen. Dabei umrühren. Wenn es anfängt zu kochen, die Hitze auf mittlere Stufe reduzieren. Nun heisst es etwas Geduld... alles unter gelegentlichem Rühren einkochen lassen. Das kann bis zu einer Stunde dauern. Bei mir war es sogar etwas mehr... (Macht aber nichts, denn mein Buch war eh grad so spannend;-) )

Dann prüfst du die Konsistenz, indem du einen kleinen Klecks auf einen Teller gibst. Etwas abkühlen lassen. Findest du sie honigartig, ist es gut. Ansonsten musst du das ganze noch ein wenig mehr einkochen lassen.

Abschliessend stellst du die Platte aus, lässt den Topf aber noch drauf stehen und füllst den Honig in saubere Gläser ab. Die Gläser für 10 Minuten auf den Kopf stellen. Dann umdrehen und auskühlen lassen.



 


Rote Taubnessel

Gepostet am 15. Mai 2019 um 18:15





Die Blüten der Roten Taubnessel sind ein wunderbares Frauenkraut!

Sie stärken die weiblichen Geschlechtsorgane, die Harnwege / Blase sowie das allgemeine Immunsystem. Zudem wirken sie hormonregulierend.


Mein Frauen-Power-Oxymel


Du Brauchst: 2 Hände voll Blüten der Roten Taubnessel, 75 g Apfelessig mit Honig, 200 g Waldhonig, eine Prise Bergkern-Ursalz.


Alle Zutaten in ein Schraubglas geben. Mit dem Glasrührstab durchrühren. Anschliessend mit dem Stabmixer alles mixen. 3 Tage kühl und dunkel ausziehen lassen.

Nun ist es fertig und kann ohne abseihen genutzt werden.


Vor Gebrauch umschütteln. Jeden morgen 1 TL Oxymel in ein Glas geben und mit Wasser auffüllen. Wenn das Oxymel aufgebraucht ist, hast du eine gute Frauen-Power-Kur gemacht!

Im Kühlschrank lagern!





Fichtensprossen- Erkältungssirup

Gepostet am 14. Mai 2019 um 13:00


Die Fichte oder Tanne ist ein wunderbarer Helfer bei Erkältungen. Darum koche ich immer einen hilfreichen Sirup aus den Fichten- oder Tannensprossen.

Manchmal brauche ich aber noch mehr Sirup. Darum sammle ich Sprossen und trockne sie. Auch für den Magie-Bereich nutze ich gerne getrocknete Fichtensprossen, denn sie stehen für Heilung. Ebenso zum Räuchern finden Fichtensprossen bei mir Verwendung. Gerade im Herbst, wenn es kalt und ungemütlich ist, vermittelt so eine nach Wald duftende, reinigende Räucherung innere Ruhe, Frieden und Geborgenheit. 

Zum Trocknen verteile ich die Srossen locker auf mein Trockengitter und lasse sie gut 1 Woche dort trocknen. Dann versorge ich sie in einem dunklen Glas.


Nun aber zu meinem Fichtensprossen-Erkältungssirup-Rezept!


Du brauchst: 600 ml Wasser, eine kleine Hand voll Spitzwegerich (frisch), 1.Esslöffel Mädesüss (getrocknet), 2 Hand voll Fichtensprossen frisch oder später getrocknet, 800 g Zucker, 1.gestr. TL Zitronensäure.

 

Wasser in einen Topf füllen, Spitzwegerich klein schneiden und dazu geben, ebenso die Fichtensprossen und das Mädesüss. Alles aufkochen und dann 30 Minuten köcheln lassen. Durch ein Sieb abseihen, gut ausdrücken. Anschliessend die Flüssigkeit noch einmal durch ein Tuch abseihen.

Nun zu der Flüssigkeit den Zucker und die Zitronensäure dazu geben, aufkochen und etwas einkochen lassen, dann in Flaschen abfüllen und mit Namen und Datum versehen.

Der Sirup kann auf einem Teelöffel bei Bedarf genommen werden, oder als Heissgetränk getrunken werden. Ich persönlich liebe das Heissgetränk und finde auch, dass es super hilft!






Bärlauchblüten - Kräutersalz

Gepostet am 13. Mai 2019 um 18:30


Bärlauchblüten - Kräutersalz ist eine einfache und lecker Art die Blüten zu konservieren und sich das ganze Jahr über, an ihrem Geschmack zu erfreuen.


Du brauchst: Bärlauchblüten und Himalaya-Salz. Das rosafarbige Salz wird duch die Bärlauchblüten noch etwas dunkler und nimmt so einen hübschen Farbton an, der das Salz noch spezieller erscheinen lässt.


Du gibst etwas Salz in eine Schüssel, dann wiegst du einige Blüten mit einem Wiegemesser klein und gibst sie zu dem Salz hinzu. Alles durchrühren. Das ganze wiederholst du so lange bis du deine Blüten aufgebraucht hast. Das Verhältniss zwischen den Blüten (kleingewiegt) und dem Salz sollte ca. 2 : 1 sein. (2 Salz, 1 Blüten).


Anschliessend verteilst du deine Mischung auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech und stellst es zum Trocknen hin. Nicht in die Sonne stellen!! Es dauert ein paar Tage bis alles getrocknet ist. Zwischendrin ruhig mal alles durchrühren, das beschleunigt den Trockenvorgang.


Ist alles gut durchgetrocknet, nimmst du die Mischung, gibst sie in eine Mühle zum vermahlen. So erhälst du eine gleichmässige Mischung deines Kräutersalzes. Man kann das ganze auch im Mörser verreiben. Bei einer grösseren Menge, ist das aber ziemlich anstrengend!


Zum Schluss füllst du dein fertiges Bärlauchblüten-Kräutersalz in hübsche Gläser ab.




Bärlauchblüten Pesto

Gepostet am 13. Mai 2019 um 16:55


Das man aus den Bärlauchblüten auch ein leckeres Pesto herstellen kann, wissen viele nicht.


Probiert es mal aus!... Aber vorsicht, einmal probiert, werdet ihr es immer wieder machen wollen! :-))) 


Du brauchst: 3 Hände voll Bärlauchblüten, 2 Hände voll Wallnüsse (Baumnüsse), 3 - 4 Hände voll Sonnenblumenkerne, 2 Hände voll Salatmix Kerne, 1 Hand voll Kürbiskerne, 1 EL Zucker, 1 TL Himalaya-Salz, Erdnussöl.


Du füllst alles in einen Topf. Von dem Öl so viel, das es die gewünschte Pestokonsistenz ergibt. (Ich bin immer etwas vorsichtig und gebe lieber noch ein paar Mal etwas nach). Jetzt nimmst du den Pürrierstab und pürrierst alles klein, kochst es kurz auf und probierst ob es für dich mit dem Salz so stimmig ist. Dann füllst du alles in saubere Gläser ab. Oben mit etwas Öl abschliessen und fest zuschrauben.


Im Kühlschrank ist es mindestens ein halbes Jahr haltbar. Über länger kann ich nichts sagen, denn dann war es immer alle ;-)




Bärlauchblüten / Kräuterbutter

Gepostet am 13. Mai 2019 um 16:00


Bärlauchblüten Kräuterbutter ... sehr lecker und hübsch anzuschauen!


Du brauchst: frische Bärlauchblüten, Steinsalz, Butter und ich nehme auch gerne noch getrocknete Rosenblüten dazu. Rosenblüten harmonieren wunderbar mit der Schärfe von den Bärlauchblüten. Zudem geben sie einen hübschen Kontrast in die Butter hinein.


Du lässt die Butter bei Zimmertemperatur weich werden. Dann wiegst du mit dem Wiegemesser die Bärlauchblüten klein und gibst sie zur Butter dazu. Würzt alles gut mit Salz und vermischt es. Zwischendurch mal probieren... dann gibst du die Rosenblüten dazu und vermischt alles noch mal.


Jetzt kannst du die Butter in kleine Töpfe füllen, oder du legst sie wie eine Wurst auf Alufolie und rollst sie damit ein. Nun wird alles eingefroren. Natürlich vorher noch beschriften.





Bärlauchblüten

Gepostet am 13. Mai 2019 um 15:10


Bärlauchblüten sind eine meiner liebsten Frühlings-Kräuter zum Essen. Sie schmecken ähnlich wie die Bärlauchblätter, nur nicht ganz so scharf, sondern ein wenig lieblicher. 


Es sieht besonders hübsch aus, wenn man aus ihnen ein Kräuter-Öl herstellt. Das geht zudem ganz einfach! Du brauchst nur ein gutes Öl und ein paar Blüten.


Ich habe Traubenkernöl genommen. Das ist ziemlich geschmacksneutral. Zudem haben Traubenkerne viele Vitamine und Antioxidantien, sind gut für die Haut, Augen, Immunsystem, wirken entzündungshemmend, stärken Kreislauf und das Herz.

Kennt ihr das OPC, das momentan in aller Munde ist? Das ist Traubenkernmehl :-)... Tja, die Volksmedizin hat schon immer um die heilenden und helfenden Eigenschaften von Traubenkernen gewusst. Das OPC ist keine neue Erfindung, sondern etwas althergebrachtes, was nur wieder "entdeckt" wurde!


Doch zurück zum Bärlauchblüten-ÖL ...


Du füllst je nach Flaschengrösse ein paar Blüten hinein und giesst dann mit dem Öl auf. Dieses lässt du für 2 Wochen kühl und dunkel ausziehen. Dann kannst du es nutzen. Du musst die Blüten nicht abfiltern. Sieht hübsch aus und ist lecker im Salat oder auch zum Fleisch einlegen etc.




Fichtensprossen-Heilöl

Gepostet am 11. Mai 2019 um 13:40


Aus Fichtensprossen kann man vielerlei herstellen. Übrigens kannst du genau so gut Tannensprossen nehmen. Es ist auch nicht unbedingt notwendig beide zu unterscheiden, denn die Wirkungsweise von beiden ist gleich!! Für diejenigen die es genau wissen wollen: die Fichte sticht, die Tanne nicht! Das ist so ein alter Merksatz...


So zurück zu meinen Sprossen, die ich heute gesammelt habe. Sie kommen in ein Öl. Dieses kann man später zum Einreiben auf Gelenke verwenden, bei einer Massage gegen Verspannungen nutzen, oder zu einer Salbe verarbeiten. 

Dieses Öl / Salbe wirkt entzündungshemmend, schmerzlindernd und durchblutungsfördernd.


Du brauchst: ein gutes Öl - ich nehme Sesamöl, das soll auch in tiefere Hautschichten hineingehen, ein Schraubglas und Fichten / Tannensprossen.


Fülle dein Glas etwas über die Hälfte mit den Sprossen (grössere Sprossen ruhig 1-2 mal durchreissen). Nun giesst du mit dem Öl auf, so das 2 Fingerbreit vom Rand frei bleiben. Zuschrauben, schwenken und warm 4 Wochen ausziehen lassen. Zwischendrin ruhig öfter mal schwenken. Nicht in die Sonne stellen!


Anschliessend abseihen und das fertige Fichtensprossen-Heilöl in einer dunklen Flasche versorgen. Beschriften nicht vergessen! Kühl lagern!




Fichtensprossen-Waldpralinen

Gepostet am 10. Mai 2019 um 16:35


War ich doch eigentlich wegen der kleinen Fichtensprossen für das Oxymel unterwegs... Es gab aber auch schon ein paar grössere Fichtensprossen... da konnte ich nicht wiederstehen ;-) ... meine Damen die das Seminar "Mit der Kräuter-Hexe durchs Kräuter-Jahr" mitgemacht haben, wissen wovon ich spreche :-)))) Waldpralinen! Die waren aber auch einfach zu lecker, oder?


Waldpralinen

Du brauchst: Fichten- oder Tannensprossen und Schokolade (weiss, braun, oder schwarz, je nach Geschmack)

 

Schokolade schmelzen, dann die gesäuberten Fichtensprossen (vorsichtig ausschütteln, nicht waschen!) eintauchen, etwas abtropfen lassen und auf Backpapier trocknen.

 

Die Schoko-Sprossen schmecken frisch säuerlich. Lecker direkt vom Backpapier, noch besser aber, wenn sie ein wenig durchgezogen sind.


Tipp: Bewahre einige im Tiefkühler auf, so hast du noch länger etwas davon, denn die Zeit der Fichten- und  Tannensprossen ist schnell vorbei.





Fichtensprossen-Oxymel

Gepostet am 10. Mai 2019 um 11:05



Heute habe ich ein Fichtensprossen Oxymel aus den noch ganz kleinen Triebspitzen gemacht. Bei uns sind sie nämlich gerade erst am kommen, also genau richtig für dieses Oxymel.

Beachte wenn du Tannenspitzen sammelst, sie müssen zügig verarbeitet werden! Auch dürfen sie nicht abgewaschen werden! Daher empfiehlt es sich ab hüfthoch mit dem Sammeln anzufangen.


Was Oxymel ist, habe ich schon in meinem Veilchen-Post erklärt :-)


Dieses Oxymel aus den noch ganz kleinen Fichtensprossen stärkt die Knochen. Hilft Jugendlichen in der Wachstumszeit, verhilft zu einem schnelleren Heilungsprozess bei Knochenbrüchen, im Alter hilft es gegen Osteoporose und beugt vor, das man Osteoporose gar nicht erst bekommt! Zudem ist es entzündungshemmend und wirkt der Übersäuerung entgegen.


Du brauchst:

300 g Waldhonig, 150 ml Apfelessig mit Honig, 5 EL kleine Fichtensprossen, 1 Prise Bergkern-Ursalz.


Alle Zutaten in ein Schraubglas füllen, mit dem Glasrührstab umrühren bis sich alles einigermassen vermischt hat. Nun mit dem Pürierstab klein mixen. Mit dem Deckel verschliessen und für 2 Wochen kühl und dunkel ausziehen lassen. Gelegentlich etwas umschwenken.

Abschliessend abseihen (feines Sieb reicht hier) und in eine Flasche füllen.


Dosierung zur allgemeinen Knochenstärkung: 1 TL auf ein Glas Wasser geben und morgens trinken.


Dosierung in Akutfällen: 2 - 3 Gläser täglich trinken.


Diese Dosierungen haben sich allgemein bewährt!




Waldmeister- Maikräuter

Gepostet am 7. Mai 2019 um 16:55


Wer liebt ihn nicht, den Duft und Geschmack vom Waldmeister? Er erinnert an die Kindheit und den grünen Wackelpudding :-)


Waldmeister kommt bei mir vielseitig zum Einsatz, wie zum Räuchern, als Sirup, als Konfi, im Tee, als Kräuterschlafkissen für guten Schlaf und gute Träume (besonders für Kinder geeignet), auch eine der Zutaten für meine "Gute Nacht" Tropfen ist der Waldmeister.


Waldmeister enthält Cumarin, das blutverdünnend und leicht beschwingend wirkt. In den Blüten soll der Cumaringehalt fast doppelt so hoch sein. Wenn man dieses beachtet, kann man ihn für die innerliche Anwendung / Verzehr auch während der Blüte verwenden. Zum Räuchern etc. ist es egal wann man ihn erntet.


Waldmeister wirkt beruhigen, blutreinigend, Venen-stärkend, Herz-stärkend, krampflösend, leicht blutverdünnend, hilft gegen nervöse Unruhe, stimmt fröhlich, hilft einzuschlafen.

Einer seiner Volkstümlichen Namen ist "Herzfreund". Ich denke das sagt schon alles :-) ...



Hier 2 leckere Rezepte, die zwar total nach Waldmeister schmecken, aber auch noch mit anderen Kräutern versetzt sind. 


Waldmeister-Kräuter Sirup

Du brauchst: 12 Stängel Waldmeister, 5 Löwenzahnblüten, 14 kleine bis mittlere Spitzwegerichblätter, 8 Zweige Orangenthymian, 2 Zweige Zitronenthymian, 1 Spitze von Zitronenmelisse, 1 L Wasser, 1200 g Zucker, 1 gestr. TL Zitronensäure.

Du kannst auch etwas weniger Zucker nehmen, das reduziert dann jedoch die Haltbarkeit!


Waldmeisterstängel ca. 1 Stunde anwelken lassen. Löwenzahnblüten abzupfen. Darauf achten das nichts grünes mitkommt, sondern nur die gelben Blättchen.

Wasser in einen Topf geben, Löwenzahnblüten ins Wasser geben, dann alle Kräuter mit der Schere grob zerkleinert hinein geben. Alles aufkochen und 3 Min. kochen lassen. Dann den Topf von der Platte nehmen und 2 Stunden ausziehen lassen.


Nun alles abseihen, ergibt 900 ml Flüssigkeit. Zucker und Zitronensäure dazu, aufkochen und unter rühren etwas einkochen lassen. In saubere Flaschen abfüllen und beschriften.



Waldmeister-Kräuter-Konfi

Du brauchst: 14 Stängel Waldmeister, 5 Löwenzahnblüten, 14 kleine bis mittlere Spitzwegerichblätter, 8 Zweige Orangenthymian, 2 Zweige Zitronenthymian, 1 Spitze von Zitronenmelisse, 1 gestr. TL Zitronensäure, 600 g Gelierzucker, 1 Tüte 2 : 1 Gelierhilfe, 100 g Zucker.


Kräuter wie oben beim Sirup verwenden und auch wieder 2 Stunden ausziehen lassen.


Dann abseihen, ergibt wieder 900 ml Flüssigkeit. Zu der Flüssigkeit die Zitronensäure, den Zucker, den Gelierzucker und das Tütchen 2 : 1 geben. Durchrühren und unter rühren aufkochen lassen. Alles 4 Minuten mit rühren kochen lassen. Dann von der Platte nehmen und sofort in vorbereitete, saubere Schraubgläser füllen. Für 5 Minuten auf den Kopf stellen, dann umdrehen und auskühlen lassen. 






Gundelrebe

Gepostet am 22. April 2019 um 14:50


Die Gundelrebe, auch Gundermann genannt. Wenn sie im Frühjahr grossfächig blüht, sieht es wie ein violetter Teppich aus. Sehr hübsch anzusehen und darum auch ein schöner Bodendecker für den Garten.


Die Gundelrebe kann aber noch viel mehr, als nur hübsch aussehen! Gund ist ein alter Ausdruck für Eiter. Und dafür, beziehungsweise dagegen, wird sie auch gerne genommen, denn sie gilt als Eiter ausleitend.


Gundelrebe wirkt entzündungshemmend, schleimlösend, harntreibend, entgiftend, stoffwechselanregend und wundheilend (besonders bei schlecht heilenden und eiternden Wunden).


Meine erste Begegnung mit ihr war sehr interessant. Vor Jahren hatte ich im zeitigen Frühjahr eine heftige Halsentzündung. Ich hatte alles Mögliche ausprobiert, aber nichts half. Ich mochte schon nichts mehr essen und auch das Trinken tat so weh! Ich stand am Küchenfenster und dachte nach was ich noch dagegen machen könnte. Zum Arzt wollte ich nicht, aber wenn sich nicht bald was tat, blieb mir wohl nichts anderes übrig. Ich dachte gerade: kann mir denn nichts und niemand helfen? Da wurde mein Blick von einer violett blühenden kleinen Pflanze angezogen. Sie wackelte hin und her. Zuerst dachte ich, jetzt fang ich an zu spinnen, denn es war total windstill. Aber wenn ich wegguckte und wieder hin, wackelte sie wieder. Ok, dachte ich, das schaue ich mir genauer an. Ich zog eine Jacke an und ging raus. Es war ein kleiner Büschel Gundelrebe die da wuchs. Ich pflückte sie, denn ich wusste, man kann sie essen. Aber viel mehr wusste ich nicht. Ich las über ihre Wirkungsweise nach und machte mir sofort einen grossen Becher Tee von ihr... Tja und als ich den Tee, welchen ich langsam, schluckweise trank, aushatte, waren die Schmerzen fast weg. Am nächsten Tag wiederholte ich dieses und mein Hals tat nicht mehr weh! Hört sich unglaublich an, war aber so!!


Seitdem sammle und trockne ich mir Gundelrebe. Allerdings musste ich feststellen, das sie frisch etwas kräftiger wirkt.

Auch Salbe kann man von ihr machen, oder ein würziges Öl, Kräutersalz und vieles mehr... Früher wurde sie sogar zum Bierbrauen genutzt.


Bei mir kommt sie bei Halsschmerzen und Magenbeschwerden wie Magenentzündungen / Magenreizungen zum Einsatz. 


Halsschmerztee mit getrockneter Gundelrebe gebe ich immer ein wenig Tormentillwurzel (Blutwurz) hinzu.


Bei Magenschleimhautentzündung, oder auch Reizung, hat sich eine Mischung mit Schafgarbenblüten bewährt. Hier empfehle ich 2 drittel Schafgarbenblüten und 1 drittel Gundelrebe. Langsam getrunken und dann eine Rollkur gemacht, hat schon vielen geholfen!


Ich möchte auch hier noch einmal sagen, dass ich niemandem davon abrate zu einem Arzt zu gehen! Was ich hier schreibe, basiert auf Erfahrungen und ist lediglich eine Anregung!




Frühlingssalat

Gepostet am 9. April 2019 um 18:45


Heute habe ich mir einen leckeren Frühlingssalat zum Abendbrot gemacht!


Dazu habe ich folgende Kräuter und Blüten gesammelt:

Labkraut, viel Giersch, Walderdbeerblätter, Veilchenblüten und Gundelrebenblüten.

Hinzu kamen noch kleine Tomaten und Tigerpaprika sowie

ein Dressing

aus gut 1 cm Senf, 1 geh. TL Naturjoghurt, 1 TL Olivenöl, 2 TL Balsamikoessig, 3 TL von meinem würzigen Kirschessig, ein klein wenig Salz, knapper TL Honig, alles vermischen und auf den Salat geben.


War das lecker!!! 




Blüten-Wasser

Gepostet am 7. April 2019 um 15:50


Eine wundervolle Erfrischung bei der Gartenarbeit ist ein Blüten-Wasser.


Meines besteht aus:  viele Veilchenblüten, ein paar Gundelrebenblüten, ein paar Rosmarinblüten und

3 Zitronenmelissenblättern.


Alles ein wenig in der Frühlingssonne ausziehen lassen und in einer Pause geniessen!

Lecker :)!




Veilchen

Gepostet am 7. April 2019 um 11:55


Veilchen, kleine zauberhafte Helferlein gegen Husten und Erkältung.

Veilchen sind vielseitig zu verwenden. Sei es getrocknet im Tee, oder einen leckeren Likör, Sirup, Konfi und vieles mehr...


Ich habe dieses Jahr ein Oxymel aus den Veilchenblüten hergestellt.

Oxymel ist ein Heilsirup aus Essig und Honig. Seine Anwendungen soll es schon vor über 2500 Jahren gegeben haben.


Du brauchst:

200 g Waldhonig, 50 ml Apfelessig mit Honig, Veilchenblüten.

Fülle den Honig und den Essig in ein Schraubglas. Nun gibst du die ausgeschüttelten Veilchen (nicht waschen) die du etwas zerkleinerst mit in das Glas hinein. So das es bis zur Hälfte mit den Blüten gefüllt ist. 

Anschliessend alles mit einem Glasrührstab umrühren, verschliessen und dunkel und kühl für 14 Tage ausziehen lassen. Gelegentlich schwenken.

Danach wird das Oxymel abgefiltert und in eine saubere Flasche gefüllt.

Im Kühlschrank lagern. So ist es ca. 1 Jahr haltbar.


Anwendung:

Ganz wenig Oxymel (1 TL) in ein Glas geben und mit Wasser auffüllen. Man braucht wirklich nur ganz wenig davon!


Zur Vorbeugung, wenn man merkt eine Erkältung ist im Busch:

Abends 1 Glas trinken.


Bei bestehnder Erkältung:

3 Gläser täglich trinken.




Schlüsselblume und Honig

Gepostet am 6. April 2019 um 10:05


Wie schon in meinem vorigen Post geschrieben, das Schlüsselblümli hilft hervorragend gegen Schnupfnasen!


Da aber "kleine Schnupfnasen" nicht unbedingt von einem Tee begeistert sind, hat sich

"Oma Sannes Biene Maja Honig" entwickelt. Der durch den Spitzwegerich auch bei Husten gut tut. 

Diesen Honig können Kinder ab 1. Jahr nehmen. Entweder mit Wasser verdünnt im Trinkfläschchen oder mit dem Teelöffel. 

Dosierung: 2-3 TL am Tag. (Je nach Alter etwas mehr)


Du brauchst:

 2 EL Schlüsselblümli-Blüten (frische), 2 EL Spitzwegerichblätter (frische), 100 ml Wasser und 200 ml guten Honig.

Das Wasser in einem Topf abmessen. (Ich nehme ein feuerfestes Becherglas).

Nun die Schlüsselblümli und den Spitzwegerich zerkleinern, in das Wasser geben und erwärmen. Kurz von dem Siedepunkt von der Platte nehmen und gedeckt 6 Stunden ausziehen lassen.


Danach wieder alles etwas erwärmen (handwarm) und abseihen.

Honig dazu geben und gut verrühren. Nun in gereinigte Schraubgläser füllen und verschliessen. 

Beschriften und eventuell nett bekleben, das gefällt den Kleinen und sie nehmen den Honig gleich doppelt so gerne!


Den Honig im Kühlschrank aufbewahren. Er ist gut 1 Jahr haltbar!



Giersch

Gepostet am 27. März 2019 um 10:15


Der Giersch ist eines meiner Lieblings(un)kräuter. Ich freue mich immer wenn im Frühling die zarten Blätter wieder anfangen zu spriessen. Oft nehme ich welche mit nach Hause. Er kommt bei mir in den Salat, oder ist als Gemüsebeilage zum Mittag so manches mal auf dem Teller. Auch zum Trocknen sammle ich Giersch um bei Bedarf einen Tee draus zu machen, oder ihn als Suppenkraut in Suppen und Eintöpfe zu geben.

Ebenso kommt er bei mir mit in meinen Frühjahrs-Smoothie, den ich gerne am Morgen trinke. Das ist Power pur!


Eine tolle und hilfreiche Pflanze!

Er wirkt entschlackend, entwässernd, entgiftend und vor allem schwemmt er die schädlichen Harnsäureablagerungen aus. Dadurch ist er sehr hilfreich bei Gicht- und Rheuma-Problemen, oder auch um diese überhaut zu vermeiden.

Außerdem enthält er viele Mineralien und Vitamine und schmeckt einfach lecker. Er erinnert geschmacklich an Rüebli, mit einem kleinen Hauch von Peterli und Sellerie.


Hier mein Smoothie-Rezept


Du brauchst:

½ Banane, 300 ml Multivitaminsaft (oder Orangensaft), 7 Stängel jungen Giersch, 1. kleine Spitze von junger Gundelrebe, 6-7 junge Walderdbeeblätter, 4 kleine junge Blätter Spitzwegerich.


Alle Zutaten in einen Mixer geben und mixen, bis ein cremiges Getränk entstanden ist.


Sehr, sehr lecker!!!




Schlüsselblume

Gepostet am 25. März 2019 um 10:45


Das Schlüsselblümli fängt bei uns mitte bis ende März an zu blühen. Sie strahlen leuchtend gelb aus dem dunklen grün des Waldes heraus. Bei uns in der Schweiz ist es erlaubt Schlüsselblümli-Blüten zu sammeln. Ich glaube auch nicht dass sich die älteren Leute, die das von Kindheit an kennen, einfach so nehmen lassen würden;-)


Gegen ende März fange ich meistens an die Blüten zu sammeln. Natürlich achte ich darauf, dass noch genügend stehen bleiben, da sich auch die Bienen und Hummeln an den Blüten erfreuen. So muss ich halt öfter mal zum Sammeln losgehen.


Ich trockne sie indem ich die Blüten auf meinem Trockengitter locker verteile. Nach gut einer Woche sind sie getrocknet. Nun versorge ich sie in einem dunklen, lichtgeschützten Glas.


Es gibt nichts besseres für eine Schnupfnase, als das Schlüsselblümli!! 

Schlüsselblümli helfen bei Schnupfen, Nasennebenhöhlenentzündungen und auch bei Husten. Sie sind entzündungshemmend und Sekret lösend.


Ich kombiniere bei Nebenhöhlenentzündungen manchmal noch mit dem echten Eisenkraut. Damit hat man ein hochwirksames Mittel, das schnell wieder fit macht!


Für den Schlüsselblümli-Tee nehme ich:

2 geh. TL Schlüsselblumenblüten auf einen Becher. Mit heissem Wasser überbrühen und gedeckt 10 Min. ziehen lassen.

Davon 3 Becher am Tag schluckweise trinken.


Wenn ich mit Eisenkraut kombiniere nehme ich 1,5 TL Schlüsselblümli und einen halben TL Eisenkraut.





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